Vita

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Literarisch

Nach meiner „wilden“ Zeit im literarischen Untergrund mit Auftritten und Performances an den ungewöhnlichsten Leseorten, die mir den Titel „Das Kölner Dichtermonster“ (Radio NRW) einbrachten und dazu führten, dass ich 1996 der jüngste Dichter in der Anthologie „Junger Westen“ war (die einen Überblick über Gegenwartsliteratur in NRW gab), und 1998 erster Gewinner des Jack-Gonski-Preises für SlamPoetry, erschien im Sommer 2000 mein Debüt-Roman „Julia, angeklickt“ bei Wunderlich (Rowohlt-Gruppe) und erhielt richtig gute Kritiken: „Der Erotik Roman der Saison“ (Express), „Beeindruckendes Erstlingswerk“ (Kölnische Rundschau). Erotikbuch-Empfehlung bei buch.de, thalia.de und amazon.de (monatelang in den Top 100).

Im Mai 2002 kam dann mein erster Krimi heraus: „In Vino Veritas“ bei Emons. Die Rheinische Post attestierte meinem Hobby-Detektiv Julius Eichendorff „das Zeug zu einer Fortsetzungsfigur“ – und hatte Recht. Mittlerweile gibt es sechs Bände der Reihe, die alle auch von Jürgen von der Lippe als Hörbuch eingelesen wurden.

2008 erschien „Tod & Trüffel – Ein Hundekrimi aus dem Piemont“ im List Verlag (Ullstein-Gruppe) und hielt sich wochenlang in der Spiegel-Bestseller-Liste. Auch der Nachfolger „Blut & Barolo“ war zu meiner großen Freude überaus erfolgreich.

2011 startete dann mit „Die letzte Reifung“ meine neue kulinarische Krimireihe im Pendo-Verlag, deren Hauptfigur der schrullige Adalbert Bietigheim ist, Deutschlands einziger Professor für Kulinaristik. 2012 erschien der Nachfolger „Der letzte Aufguss“. Danach mit „Die letzte Praline“ und schließlich „Der letzte Whisky“ – die Recherchen waren knallhart…

Aber ich habe auch anderes geschrieben. „Birne sucht Helene“ zum Beispiel, eine kulinarische Liebeskomödie, oder das Bilderbuch „Das längste Butterbrot der Welt“. Mit „Henkerstropfen“ und „Henkersmahlzeit“ gibt es zudem zwei Kurzkrimisammlungen von mir aus denen ich sehr gerne vorlese.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ach ja, das war noch schön: Beim ersten deutschen Multimedia-Krimiprojekt „www.rhein-site-story.de“ war ich einer der drei vom Kulturbüro Mönchengladbach ausgewählten Autoren. Der gemeinsam verfasste Roman erschien 2006 auch in gedruckter Form unter dem Titel „Der Tod spielt mit“ (KBV Verlag).

2005 wurde ich für den “Kulturpreis des Hochsauerlandkreises” nominiert und erhielt den “Kulturpreis der Stadt Hürth”, 2008 wurde ich für den “Friedrich-Glauser-Preis” in der Sparte Kurzkrimi nominiert, 2014 erhielt ich den Kulturpreis des Rhein-Erft-Kreises. Aber die wichtigste Auszeichnung bleibt doch „Der beste Krauler der Welt“, verliehen von meinen Katzen.

 

unLiterarisch

Geboren bin ich 1973 in Köln, und habe zwei Kölner Kinder (wir sind sogar alle im selben Krankenhaus geboren). Ich lebe nahe eines Sees im Rheinland und kann manchmal sogar Pferde von meinen Fenstern aus sehen. Studiert habe ich was ordentliches, wenn auch exotisches, nämlich Völkerkunde, und darin einen Magisterabschluss errungen. 1997 studierte ich in Adelaide/Australien – neben Völkerkunde auch Yoga und Weinbau. Nachdem ich früher als Radiomoderator tätig war, unter anderem für eine Kochsendung und eine wöchentliche Comedy-Show („Gag-Pack“), die ich gemeinsam mit dem Stand-Up-Comedian und Schauspieler Hagen Range geschrieben und produziert habe, arbeite ich heute als freier Weinjournalist für diverse nationale und internationale Magazine, und sitze in den Jurys mehrerer wichtiger Weinpreise. Seit 2002 bin ich beim Gault&Millau WeinGuide für das Anbaugebiet Nahe zuständig, seit 2013 zusammen mit Joel Payne Chefredakteur.

Zum Thema Wein habe ich diverse Sachbücher verfasst, unter anderem „Wein – Ein Schnellkurs in 10 Gläsern“ (2003, Heel-Verlag), „Weinwissen für Angeber“ (2004, Bassermann-Verlag), sowie „111 deutsche Weine, die man getrunken haben muss“ (2012, Emons-Verlag 2012). Meine Bücher wurden bereits ins Niederländische, Italienische, Spanische, Tschechische, Amerikanische und Englische übersetzt.

Seit 2010 bewirtschafte ich mit Freunden unter dem Namen „Gut Mannwerk“ im St. Aldegunder Himmelreich (Terrassenmosel) einen Weinberg mit über 60 Jahre alten, wurzelechten Rieslingreben. In der von mir gegründeten „Deutsche Wein Entdeckungs-Gesellschaft“ kreiere ich jedes Jahr mit einem deutschen Spitzenwinzer einen Wein, den es so noch nie gegeben hat.

Ich bin Mitglied in der „Fédération Internationale des Journalistes et Ecrivains des Vins et Spiritueux“ (FIJEV).